Rekordzahl an Zimmerer-Auszubildenden

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03 Begrüßung der Zimmerer-Azubi im BGJ
35 Zimmerer aus der mittleren Oberpfalz im BGJ Berufsschulzentrum Bau-/Holztechnik
Das Zimmererhandwerk in der Oberpfalz boomt und die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe ist groß, um in den nächsten Jahren über genügend gut ausgebildete Fachkräfte zu verfügen. Das belege die Rekordzahl von 35 Anmeldungen von Zimmerer-Auszubildenden im neuen Berufsgrundschuljahr (BGJ), so Studiendirektor Hans Altmann, Leiter der für die mittlere Oberpfalz zuständigen Berufsschulaußenstelle Furth im Wald, beim Besuch von Sandro Bauer, Bürgermeister von Furth im Wald und stellvertretender Landrat des Landkreises Cham, der Zimmerer-Innungsobermeister Richard Kurz (Schwandorf) und Tobias Weber (Cham) sowie von Vertretern der Kreishandwerkerschaft Cham mit Kreishandwerksmeister Georg Braun an der Spitze. Der an der Teilnahme verhinderte Zimmermeister Georg Strobel (Bauinnung Sulzbach-Rosenberg – Fachgruppe Zimmerer Amberg-Sulzbach) übermittelte ein Grußwort.
Die Ausbildungsdauer zum Zimmerer beträgt drei Jahre und findet im ersten Jahr rein schulisch und im zweiten und dritten Ausbildungsjahr kooperativ im Betrieb, in der Handwerkskammer und in der Berufsschule statt. Der Unterricht für das schulische BGJ wird bei Bestehen als erstes Ausbildungsjahr angerechnet. Die Schülerinnen und Schüler befinden sich das ganze erste Jahr an der Berufsschule und machen dazwischen ein dreiwöchiges Betriebspraktikum – möglichst in dem Betrieb, in dem später die Ausbildung beginnt.
Altmann dankte den Verantwortlichen des Sachaufwendungsträgers Landkreis Cham für die getätigten erheblichen Investitionen in die räumliche und technische Ausstattung des Kompetenzzentrums Bautechnik / Holztechnik in der Further Berufsschulaußenstelle, die sich auch in steigenden Ausbildungszahlen widerspiegelt. Bei den Zimmerern konnten heuer zwei BGJ-Klassen gebildet und der Schule dafür eine zusätzliche Lehrkraft zugeteilt werden.
Überregionaler Einzugsbereich
Die 35 Auszubildenden im neuen Berufsgrundschuljahr kommen aus dem Landkreis Schwandorf (7), Cham (21), Amberg Stadt und Land (5) sowie Straubing (2). Die Randlage von Furth im Wald wird dabei dadurch kompensiert, dass die Drachenstichstadt mit der Bahn gut erreichbar ist.
Der Schwandorfer Zimmerer-Innungsobermeister Kurz und sein Chamer Pendant Weber lobten die hervorragende Zusammenarbeit von Berufsschule und Innungsbetrieben bei der Ausbildung, im Prüfungswesen und bei der Werbung für die Bau- und Ausbauberufe. Bei den Zimmerern stieg die Zahl der Berufsschüler in den Fachklassen 11 und 12 heuer von 52 auf 70. Darunter sind viele, die eine Zweit- oder Drittlehre absolvieren oder mit Abitur gleich in die 11. Klasse einsteigen. Den sich ergebenden Raumproblemen werde zurzeit durch den Ausbau von Kellerräumen abgeholfen. Bei weiter steigendem Raumbedarf bleibe definitiv nur noch der Ausbau in die Höhe, merkte der Schulleiter dazu an.
Begrüßung der Zimmerer-Azubi
Anschließend wurden die neuen Zimmerer-Azubi von Bürgermeister Bauer und den Innungsvertretern im BGJ willkommen geheißen. „In unserem Beruf gilt die Devise ‚Wir machen das!‘ und wir haben das Privileg, am Ende des Tages sehen zu können, was wir geschafft haben“, sagte Zimmerer-Innungsobermeister Tobias Weber zu seinen jungen Kollegen. Zum Einstieg ins Berufsleben erhielt jeder der neuen Berufsschüler noch einen Gutschein der Firma Max Schierer für ein Berufsstarter-Set, bestehend aus Zimmererhammer, Hammerhalter, Maßband, Zimmermannsbleistift und Meterstab überreichen zu können.

 

 Text/Bild Johann Gruber 


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